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Dada meets Jazz


Dada meets Jazz
Fümms Bö Brass
Pirmasens, Forum Alte Post
Poststr. 2, 66954 Pirmasens (Deutschland) - Karte
Eine phonetische Blech-Revolte zwischen Dadaismus und zeitgenössischem Jazz
Das Ensemble Fümms Bö Brass widmet sich der Verbindung von Sprache, Klang und musikalischer Improvisation und schafft einen vielschichtigen Klangraum, mit dem Rezitator Thomas Krüger als energetischem Zentrum.
In einer Welt, in der KI-Systeme Sinn oft nur noch simulieren, setzt Fümms Bö Brass auf den radikalen Non-Sense als Akt der Aufrichtigkeit – eine „kognitive Guerilla“, die den Raum für den radikalen Neuanfang durch den reinen Klang feiert.
Der Dadaismus entstand in den Jahren des Ersten Weltkrieges 1916 im legendären Cabaret Voltaire. Protagonisten wie Hugo Ball, Raul Haussmann und Emmy Hennings begaben sich an den Null punkt einer verlogenen Rhetorik und stellten alles in Frage. Ihre Lautgedichte entzogen sich ästhetischen Bewertungen, indem herkömmliche Sinnzuschreibungen durch Maskierung und Zufallsprinzip unterlaufen wurden.
Im Zentrum des Konzerts steht die Komposition von Anke Lucks, die Kurt Schwitters’ monumentale Ursonate (1922–1932) als Grundlage hat. Schwitters zerlegte hierfür Sprache in ihre klanglichen Grundelemente und formte daraus eine viersätzige Komposition, die musikalischen Strukturprinzipien folgt. Wenn das Ensemble Fümms Bö Brass dieses radikale Werk der Lautpoesie auf die Bühne bringt, begegnen sich zwei Welten: die radikale Sprachzertrümmerung der historischen Avantgarde und die hoch energetische Improvisationskunst der Berliner Jazzszene.
Das Konzert findet im Rahmen des Hugo-Ball-Jahres statt, dessen Anlass der 100. Todestag von Hugo Ball ist.
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Saalöffnung: 20 Minuten vor Beginn
Das Ensemble Fümms Bö Brass widmet sich der Verbindung von Sprache, Klang und musikalischer Improvisation und schafft einen vielschichtigen Klangraum, mit dem Rezitator Thomas Krüger als energetischem Zentrum.
In einer Welt, in der KI-Systeme Sinn oft nur noch simulieren, setzt Fümms Bö Brass auf den radikalen Non-Sense als Akt der Aufrichtigkeit – eine „kognitive Guerilla“, die den Raum für den radikalen Neuanfang durch den reinen Klang feiert.
Der Dadaismus entstand in den Jahren des Ersten Weltkrieges 1916 im legendären Cabaret Voltaire. Protagonisten wie Hugo Ball, Raul Haussmann und Emmy Hennings begaben sich an den Null punkt einer verlogenen Rhetorik und stellten alles in Frage. Ihre Lautgedichte entzogen sich ästhetischen Bewertungen, indem herkömmliche Sinnzuschreibungen durch Maskierung und Zufallsprinzip unterlaufen wurden.
Im Zentrum des Konzerts steht die Komposition von Anke Lucks, die Kurt Schwitters’ monumentale Ursonate (1922–1932) als Grundlage hat. Schwitters zerlegte hierfür Sprache in ihre klanglichen Grundelemente und formte daraus eine viersätzige Komposition, die musikalischen Strukturprinzipien folgt. Wenn das Ensemble Fümms Bö Brass dieses radikale Werk der Lautpoesie auf die Bühne bringt, begegnen sich zwei Welten: die radikale Sprachzertrümmerung der historischen Avantgarde und die hoch energetische Improvisationskunst der Berliner Jazzszene.
Das Konzert findet im Rahmen des Hugo-Ball-Jahres statt, dessen Anlass der 100. Todestag von Hugo Ball ist.
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Saalöffnung: 20 Minuten vor Beginn
Veranstalter: Kulturamt Pirmasens
Bild links: © Sergei Gavrylov / Bild rechts: © Sergei Gavrylov
| Preise | |
1 Sitzplatz | |
|---|---|
| Normalpreis | € 20.00 |
| So., 14.02.2027 - 18.00 Uhr | Tickets bestellen | |
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